Der Elo®
Herkunft und Ursprung
Der Elo® entstand aus der Idee heraus, einen belastbaren, ruhigen, familien- und kindergeeigneten Alltagsbegleiter zu züchten. Er sollte einen moderaten Bewegungs- und Beschäftigungsdrang haben, wenig bellen und nach Möglichkeit nicht jagen.
Heinz Szobries beobachtete bestimmte Verhaltensmuster bei den Ausgangsrassen Eurasier und Bobtail, die er verbinden wollte. So z.B. Instinktsicherheit beim Eurasier und Anhänglichkeit und Belastbarkeit beim Bobtail. Ausführlich nachzulesen ist dies auf der Homepage der EZFG↗.
Durch gezielte Kreuzung auch noch weiterer Rassen und bis heute Einkreuzung der Ausgangsrassen ist ein mittelgroßer Alltagsbegleiter entstanden, der keine spezialisierten Jagd-, Hüte- oder Schutzeigenschaften besitzt, sondern durch Gelassenheit, Ruhe und Anpassungsfähigkeit besticht.
Der Elo® bellt wenig, hat keine Neigung zum Anspringen, und einen moderaten Beschäftigungs- und Bewegungsdrang. Es gibt ihn in zwei Fellvarianten, glatthaarig wie der Eurasier und rauhaarig, ähnlich dem Bobtail. Ebenso gibt es Groß- und Kleinelos® in beiden Fellvarianten.
Die Zuchtauswahl erfolgt bezüglich gesundheitlicher Werte und Wesenseigenschaften. Es gibt ein elektronisches Zuchtprogramm und die geplanten Verpaarungen werden jeweils von der Zuchtleitung geprüft. Es handelt sich beim Elo® um eine Rasse, die nicht dem VDH unterliegt, aber nach strengen Regeln in der EZFG ( Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft) gezüchtet wird.
Der Markenschutz sichert, dass nur Hunde, die in der EZFG geboren werden, Elo® genannt werden dürfen, so daß die unkontrollierte Vermehrung und Vermischung mit anderen Rassen vermieden wird. Einige der Zuchtziele sind bei der noch jungen Rasse nicht vollständig erreicht. So ist z. b. Jagdliches Interesse immer wieder ein Thema, das beim Elo® diskutiert wird. Da der Elo® einige der ursprünglichen nordischen Hunderassen in sich vereint, ist diese Eigenschaft noch nicht gänzlich weg gezüchtet. Interesse an weglaufenden Tieren kann immer wieder bei einzelnen Individuen auftauchen. Beachtet man jedoch einige Regeln bei der Erziehung von frühem Welpenalter an, kann dem gut entgegengewirkt werden.
Er ist aber auch kein reiner Befehlsempfänger. Die Gelassenheit zeigt sich durchaus auch bei der Erziehung. Ein Elo® hinterfragt gerne den Sinn eines Kommandos und sollte eher überzeugt werden als schlicht befohlen. Weiß man das einzuschätzen und berücksichtigt diese, auch genetisch bedingte, Eigenheit, hat man einen wundervollen Alltagsbegleiter.
Er eignet sich in vielen Fällen auch gut als Therapiebegleit- oder Assistenzhund, ebenso als Schulbegleiter. Einige von Rufus Nachkommen erfüllen diese Aufgaben als PTBS-Assistenzhund, als Therapiebegleithund in Physio- und Ergotherapie oder als Schulbegleithund.